Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Wettbewerbsaufruf vorgestellt: Rund 200 Mio. Euro für EFRE-Förderperiode 2021 bis 2027


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ruft zum Wettbewerb für die EFRE-Förderperiode 2021 bis 2027 auf. Im Rahmen des 8. Facharbeitskreises „Effiziente Stadt“, den das Ministerium heute (6. April) gemeinsam mit der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) in Erfurt veranstaltete, wurden die EFRE-Maßnahmen, für die insgesamt rund 200 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung stehen, vorgestellt.

Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig spricht während der Veranstaltung des 8. Facharbeitskreises „Effiziente Stadt“ in Microfon
Foto: TMIL/K. Müller

„In der aktuellen Förderperiode wollen wir vor allem die energetische Gebäudesanierung sowie den Ausbau und die Optimierung von Wärmenetzen fördern. 35 bis 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude. Damit ist klar, dass hier erhebliche Energieeinsparpotenziale liegen, die es zu nutzen gilt“, so Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird nicht ausreichen, um bei unverändertem Verbrauch, den Energiebedarf sicherzustellen. Der Aspekt ‚Versorgungssicherheit‘, der neue Aktualität gewonnen hat, ist ein weiteres wichtiges Argument, die Energieeffizienz zu steigern, entsprechend zu investieren und den entsprechenden Maßnahmen hohe Priorität einzuräumen“, fügte die Staatssekretärin hinzu.

Unter der Thematik „nachhaltige Stadtentwicklung – energetische Stadtsanierung“ verantwortet das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft insgesamt drei EFRE-Maßnahmen. 57 Mio. Euro Fördermittel stehen für die Maßnahme „Energieeffizienzsteigerung in öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen“ zur Verfügung, 33 Mio. Euro für die Maßnahme „Neu- und Ausbau von Fernwärmenetzen in zentralen Orten“ und rund 84 Mio. Euro für die Maßnahme „Aufwertung von Stadtquartieren und Gemeinden auf der Grundlage integrierter Stadtentwicklungskonzepte“. Anders als bei den energetischen Maßnahmen, die mit maximal 60 Prozent Förderung die Möglichkeiten der EU-Förderung komplett ausschöpfen, wird das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft bei der nachhaltigen Stadtentwicklung die bisherige Förderquote von 80 Prozent beibehalten und die EU-Mittel unter anderem aus Rückflüssen des Stadtentwicklungsfonds im Regelfall um weitere 20 Prozent aufstocken.

Anders als in der Förderperiode 2014 – 2020, als sich die Städte und Gemeinden mit der Vorlage einer Integrierten kommunalen Strategie als EFRE-Kommune qualifizieren mussten, dient der EFRE-Wettbewerb diesmal direkt der Vorhabenauswahl, d.h. die einzelnen Fördervorhaben treten in Konkurrenz gegeneinander im Wettstreit an. Nach festen Kriterien werden die eingereichten Projektskizzen durch die ThEGA bewertet und anschließend einer Wettbewerbsjury zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. Aufgenommene Vorhaben können im Anschluss an die Juryentscheidung, voraussichtlich ab Ende Juli / Anfang August 2022 in bewährter Weise beim Thüringer Landesverwaltungsamt beantragt werden.

Der Wettbewerbsaufruf steht unter http://www.infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/unsere-themen/bau/staedtebau/efre zum Download zur Verfügung.
Die Wettbewerbsbeiträge können in der Zeit vom 1. bis zum 30. Juni 2022 über www.thueringer-foerderportal.eu eingereicht werden.

Neueste Beiträge

  • Abschluss der Dorfflurbereinigung „Quirla“: Verknüpfung von Neuordnung und Dorferneuerung als gutes Beispiel integrierter ländlicher Entwicklung

    Die Staatssekretärin für Infrastruktur und Landwirtschaft Prof. Dr. Barbara Schönig übergab heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Thüringer Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation Uwe Köhler die Schlussfeststellung zum Flurbereinigungsverfahren an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Hagen Voigt. Damit ist das Verfahren offiziell abgeschlossen.   zur Detailseite

  • Richtfest für Neubauten der Batterieforschung an der Universität Jena

    Am Campus Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde heute Richtfest für zwei Erweiterungsbauten des Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC Jena II) gefeiert. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf gut 54 Mio. Euro, die von Bund, Land und EU sowie aus Geldern der Ernst-Abbe- und der Carl-Zeiss-Stiftung getragen werden. Rund 13 Mio. Euro werden aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.   zur Detailseite

    Ministerin Karawanskij und Minister Tiefensee besichtigen das CEEC Jena
  • Der Camposanto Buttstädt und das Spittel in Großengottern sind herausragende Beispiele für das baukulturelle Engagement im Land

    Die Renaissance-Friedhofsanlage Camposanto in Buttstädt war am Mittwoch Station der dritten Baukultur Sommerreise der Bundesstiftung Baukultur. "Ich freue mich sehr, dass dem Camposanto und dem dahinter stehenden Verein diese Aufmerksamkeit zuteil wird. Heute besuchen wir die wahren Baukultur-Helden, die durch ihre zumeist ehrenamtliche Arbeit ganz wesentlich zur Erhaltung des baukulturellen Erbes vor Ort beitragen", so Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig bei dem Termin vor Ort.   zur Detailseite

  • Am Freitag fährt erster Entlastungszug auf der Strecke Leipzig-Nürnberg


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Ab diesem Freitag, dem 24.06.2022, werden auf der Strecke Leipzig-Nürnberg erstmals Entlastungszüge als Reaktion auf die durch das 9-Euro-Ticket stark erhöhte Fahrgastnachfrage eingesetzt. Diese werden jeweils freitags, samstags und sonntags das bisherige Fahrplanangebot ergänzen. Entlang der Strecke werden die Bahnhöfe Jena-Paradies, Jena-Göschwitz sowie Rudolstadt und Saalfeld bedient.   zur Detailseite

    Zug fährt über Saalebrücke
  • TMIL sucht das Rezept des Monats Juni

    Für das Jahr 2023 plant das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft einen Wandkalender zum Thema „Nutzpflanzen aus der Thüringer Landwirtschaft“. In jedem Monat wird eine jahreszeittypische Nutzpflanze vorgestellt und ein passendes Rezept veröffentlicht.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: