Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Zur Unterstützung von Fischereibetrieben: Antragsfrist auf Förderung von Investitionen in der Aquakultur bis 31. August 2020 verlängert


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Das TMIL kann Investitionen von Fischereibetrieben in Technik zur Verbesserung der Haltungsbedingungen finanziell aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds sowie mit Landesmitteln unterstützen. Fischereibetriebe haben deshalb in diesem Jahr die Möglichkeit, bis zum 31. August 2020 Anträge auf Förderung zu stellen. „Die Niederschlagsdefizite als Folge des Klimawandels führen dazu, dass den Aquakulturunternehmen in Thüringen trotz des Regens der letzten Wochen immer weniger Wasser zur Aufzucht von Fischen und damit auch für die Erzeugung von Speisefischen zur Verfügung steht. Um die Thüringer Fischereiunternehmen zu unterstützen, haben wir die Antragsfrist zur Investitionsförderung in diesem Jahr bis Ende August verlängert. Bis Ende 2023 stellen wir für die Förderung der Fischereiunternehmen insgesamt 5,3 Millionen Euro bereit“, sagt Staatssekretär Torsten Weil beim Besuch eines Fischereibetriebs in Veilsdorf während der TMIL-Sommertour STADT.LAND.Zukunft.

Durch Investitionen in Technik und Ausrüstung wie Pumpen oder Belüftungssystemen für das Anlagenwasser lässt sich die Wasserqualität oder die Mehrfachnutzung von Wasser verbessern. So können die Unternehmen die Haltungsbedingungen in den Fischzuchtanlagen und Teichen verbessern sowie Fischverlusten vorbeugen.

Diese Investitionen kann das TMIL aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds sowie mit Landesmitteln unterstützen. Die Unternehmen haben deshalb in diesem Jahr die Möglichkeit, bis zum 31. August 2020 Anträge auf Förderung nach Nr. 4.1 der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Aquakultur, Binnenfischerei und Fischwirtschaft in Thüringen (RiLi EMFF) vom 22. Februar 2017 (ThürStAnz. 2017, S 397) i. d. j. g. F. beim Forstamt Frauenwald, Sachgebiet Förderung zu stellen.

Hintergrund:

Aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds stehen Thüringen bis Ende 2023 insgesamt 4 Mio. Euro zur Verfügung. Diese werden mit ca. 1,3 Mio. Euro Landesmitteln kofinanziert. Davon werden jährlich ca. 650.000 Euro Fördermittel an Unternehmen des Fischereisektors für Investitionen in Aquakulturanlagen und zur Verbesserung der Verarbeitung von Aquakulturerzeugnissen sowie als Ausgleich für erbrachte Umweltleistungen ausgereicht.

Neueste Beiträge

  • Ministerin würdigt die FH Erfurt als Trägerin des Thüringer Staatspreises für Baukultur

    Der Hörsaal-Neubau „Green Campus“ der Fachhochschule Erfurt ist Träger des Thüringer Staatspreises für Baukultur 2020/2021. Nachdem der Preis im vergangenen Jahr erstmals ausgelobt und bereits im September offiziell verliehen wurde, enthüllte Bauministerin Susanna Karawanskij heute mit dem Präsidenten der FH Erfurt, Prof. Dr. Frank Setzer, eine entsprechende Plakette am „Green Campus“. Dieser konnte nun auch offiziell eröffnet werden, nachdem die Corona-Pandemie dies bislang nicht möglich machte. Zugleich wurde im Rahmen der Veranstaltung das 30-jährige Jubiläum der FH Erfurt gewürdigt.   zur Detailseite

    Prof. Dr. Frank Setzer (Präsident der FH Erfurt) begrüßt Ministerin Susanna Karawanskij vor dem Hörsaalgebäude
  • Masterplan Schienenverkehr 2030 wird auf den Weg gebracht

    Im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wurde Anfang 2022 eine Stabsstelle zur Entwicklung eines Masterplans Schienenverkehr 2030 eingerichtet. Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij erklärt zur Zielsetzung der Stabsstelle: „Für die Thüringen Landesregierung ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene ein wichtiges Anliegen. Zum einen wollen wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten, zum anderen auch den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum und in den Städten stärken. Denn eine gut ausgebaute Schieneninfrastruktur ist die Basis für mehr Verkehr auf der Schiene.“   zur Detailseite

    Bahnstreckenverlauf im Wald
  • Wettbewerb des TMIL „Bio-Preis Thüringen 2022“ ausgelobt

    „Ich freue mich sehr, dass wir zum vierten Mal den Bio-Preis-Thüringen ausloben und bei den Grünen Tagen Thüringen im September verleihen können. Die Biobranche boomt. Während der Coronapandemie ist die Nachfrage nach regionalen, ökologisch produzierten Lebensmitteln weiter gestiegen. Das zeigt, dass Menschen Bioprodukten vertrauen und wir wollen, dass auch unsere Thüringer Biobetriebe von diesem Vertrauen profitieren. Mit dem Bio-Preis-Thüringen richten wir den Scheinwerfer auf unsere heimischen Unternehmen und zeigen, wie innovativ, vielfältig, schmackhaft und nachhaltig die Thüringer Biobranche ist“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Transparentes Verfahren für Agrarbetriebe zur Vorbereitungen der KULAP 2022 Antragstellung

    Ab Juli können Agrarbetriebe Anträge für das neue Förderprogramm KULAP 2022 stellen. Das Verfahren endet am 2. September 2022. Die Anträge gelten für den neuen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum der Agrar-Umwelt-Klima-Maßnahmen ab 2023 sowie den Ökolandbau der GAP-Förderperiode 2023 bis 2027. „Mit den KULAP-Mitteln unterstützen wir die Landwirtinnen und Landwirte bei freiwilligen Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt, um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Bodenerosion und Treibhausgasemissionen zu verringern. Es ist uns gelungen, in Thüringen die KULAP-Mittel auch für die GAP-Übergangszeit abzusichern, so dass auch 2022 Anträge gestellt werden können“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Landwirtin begutachtet ein Weizenfeld
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: