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EFRE-Strukturfondsförderung

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

ist ein Förderinstrument der Europäischen Kommission für alle Regionen Europas, das darauf ausgerichtet ist, Entwicklungsunterschiede auszugleichen. Die Lebensqualität der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger soll verbessert und der wirtschaftliche und soziale Zusammenhalt der Europäischen Union gestärkt werden.

 

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Förderperiode 2021–2027

Bereits in früheren Förderperioden hat die Nachhaltige Stadtentwicklung im Rahmen der EFRE-Förderung viele positive städtebauliche Entwicklungen in den Thüringer Kommunen angestoßen. Auch in der aktuellen Förderperiode 2021 – 2027 stehen hierfür wieder europäische Fördermittel bereit. Die Förderung steht unter dem durch die neue Leipzig Charta vorgegebenen thematischen Dreiklang: Die gerechte, grüne und produktive Stadt.

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) hat in den Verhandlungen zur Vorbereitung der EFRE-Förderperiode 2021 – 2027 erreicht, dass den Thüringer Kommunen weiterhin Fördermittelangebote für klassische Projekte der nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung unterbreitet werden können. Rund 84 Mio. Euro EFRE-Mittel stehen hierfür in den kommenden Jahren zur Verfügung. Bei einem EFRE-Fördersatz von 60 % lassen sich damit Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 140 Mio. Euro realisieren. Zudem ist die EU-Förderung mit den Bund/Länder- und Landesprogrammen der Städtebauförderung kombinierbar, was ihre Attraktivität wesentlich erhöht.

Weitere 90 Mio. Euro Fördermittel sind für die energetische Stadtsanierung vorgesehen. Gefördert werden sowohl Vorhaben zur energetischen Optimierung von Gebäuden als auch zum Aus-, Umbau und zur Sanierung von Wärmenetzen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Systeme zu verbessern, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und den Energieverbrauch von Gebäuden und Infrastrukturen insgesamt zu senken.

Link: Mehr zur EFRE-Förderperiode 2021–2027

EFRE-Förderung für nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung

Wettbewerb:

Um die besten Vorhaben für die Förderperiode 2021-2027 auszuwählen, hat das TMIL im Jahr 2022 den Wettbewerb „Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung“ initiiert, bei dem über 150 Beiträge von insgesamt 48 Kommunen eingereicht wurden. Die eingereichten Vorhaben wurden in einem ersten Schritt anhand der Ziele und Auswahlkriterien des EFRE-Programms und der im Wettbewerbsaufruf formulierten Kriterien durch die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) – in Abstimmung mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und dem Thüringer Landesverwaltungsamt als Bewilligungsbehörde – geprüft und bewertet. In einem zweiten Schritt wurde die daraus resultierende Auswahl von einer Expertenkommission beraten und bestätigt.

Der Wettbewerbsaufruf richtete sich an alle zentralen Orte als wichtige Infrastrukturanker in den einzelnen Regionen Thüringens. Neben bereits erfahrenen EFRE-Kommunen wurden explizit auch Kommunen ohne EFRE-Erfahrungen angesprochen und konnten sich im Wettbewerb durchsetzen.

Die 69 nun zur Antragstellung zugelassenen Vorhaben sind den folgenden Maßnahmen zuzuordnen:

  • 16 Vorhaben zum „Neu- bzw. Ausbau von Wärmenetzen“ (bspw. Neubau und Optimierung des Wärmenetzes in Ohrdruf und Klärwärmenutzung für die Wärmeversorgung in Schmölln),
  • 22 Vorhaben zur „Energieeffizienzsteigerung in öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen von Kommunen“ (bspw. energetische Sanierung Kita "Sonnenschein" in Nesse-Apfelstädt und energieeffiziente Umgestaltung des Bauhofs in Hildburghausen) sowie
  • 31 Vorhaben zur „Aufwertung von Stadtquartieren und Gemeinden auf der Grundlage integrierter Stadtentwicklungskonzepte“ (bspw. Revitalisierung der Industriebrache "Fischerhütte" in Ilmenau, Sanierung des Bahnhofs Gotha als Mobilitätsknoten, Errichtung des Bildungscampus in Gera-Lusan).

Aufgrund des begrenzten Budgets an EFRE-Mitteln können nicht alle als grundsätzlich förderwürdig eingestuften Wettbewerbsbeiträge im ersten Schritt eine Bestätigung erhalten. Für den Fall, dass im Laufe der Förderperiode weitere Fördermittel hinzukommen, werden alle weiteren förderwürdigen Beiträge zunächst als „Nachrücker“ geführt. Damit besteht die Chance, gegebenenfalls auch nachträglich zur Antragstellung zugelassen zu werden.

Antragstellung:

Die Einreichung der Bewilligungsanträge für die erfolgreich qualifizierten Wettbewerbsbeiträge erfolgt über das EFRE-Portal 21-27 (https://thueringer-foerderportal.eu/). Bei der Antragstellung werden die Kommunen von der ThEGA und dem Landesverwaltungsamt unterstützt. Die Anträge sind bis spätestens 31. Dezember 2024 zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie auch bei der Thüringen Energie- und GreenTech-Agentur
http://www.thega.de/themen/kommunaler-klimaschutz/effiziente-stadt/

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Förderperiode 2014–2020

Bereits in den zurückliegenden Förderperioden hat die Nachhaltige Stadtentwicklung im Rahmen der EFRE-Förderung viele positive städtebauliche Entwicklungen in den Thüringer Kommunen angestoßen. Auch in der aktuellen Förderperiode 2014 – 2020 stehen hierfür wieder europäische Fördermittel bereit. Die Förderung steht unter dem thematischen Dreiklang: Attraktive Stadt, Effiziente Stadt, Inklusive Stadt.

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) hat sich in den Verhandlungen zur Vorbereitung der EFRE-Förderperiode 2014-2020 erfolgreich dafür eingesetzt, dass dem Freistaat Thüringen im Rahmen der nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung Fördermittel in Höhe von rund 232 Mio. Euro zur Unterstützung kommunaler Projekte zur Verfügung stehen. Entscheidend für diesen Erfolg war u.a. der frühzeitig eingeleitete und breit angelegte Dialogprozess mit der kommunalen Ebene, in dessen Rahmen einige wichtige Anregungen in den Vorbereitungsprozess eingeflossen sind.

Um die besten Vorhaben zu finden, hat das TMIL im ersten Halbjahr 2015 einen Wettbewerb durchgeführt, bei dem sich Zentrale Orte in Thüringen um die Aufnahme in den Kreis der förderfähigen Kommunen bewerben konnten.

Von den 49 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen fanden 28 die Zustimmung der Jury, die im September 2015 tagte. 13 Kommunen erhielten die Möglichkeit, ihren Wettbewerbsbeitrag noch einmal zu überarbeiten und sich nachträglich für die EFRE-Förderung zu qualifizieren.

Zehn Kommunen haben sich im Sommer 2016 erfolgreich dieser Herausforderung gestellt und sind in den Kreis der antragsberechtigten EFRE-Kommunen aufgenommen worden. Damit sind EFRE-Förderkommunen: Apolda, Artern, Bad Berka, Bad Langensalza, Bad Lobenstein, Bad Salzungen, Bad Tennstedt, Blankenhain, Bürgel, Buttstädt, Creuzburg, Eisenberg, Erfurt, Geisa, Gera, Gerstungen, Gotha, Heilbad Heiligenstadt, Ilm-Kreis, Ilmenau, Jena, Kaltennordheim, Leinefelde-Worbis, Mihla, Nesse-Apfelstädt, Niederorschel, Nordhausen, Ohrdruf, Ronneburg, Rudolstadt, Schalkau und Gemeinde Bachfeld, Schleiz, Sömmerda, Tabarz, Themar, Treffurt, Vacha, Weimar, Zella-Mehlis, Zeulenroda-Triebes.

Für die im Wettbewerb erfolgreichen Kommunen wird die EFRE-Förderung der Förderperiode 2014 – 2020 auf der Grundlage des Abschnitts 30 der neuen Thüringer Städtebauförderungsrichtlinien erfolgen, die zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten sind.

Link: Mehr Informationsmaterial zur Förderperiode 2014–2020

 

Medieninformationen

  • MedieninformationNeues Promenadendeck in Erfurt freigegeben – TMIL fördert mit 10 Mio. Euro aus EFRE-Fonds


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Nach zweijähriger Bauzeit und in Anwesenheit von Ministerin Susanna Karawanskij und Oberbürgermeister Andreas Bausewein wird heute das neue Erfurter Promenadendeck eingeweiht. Das Brückenbauwerk, das auf einer Länge von 107 Metern die wichtige Rad- und Fußwegverbindung zwischen Innenstadt bzw. Hauptbahnhof und Krämpfervorstadt herstellt, wurde vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft mit über 10 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.   zur Detailseite

    Matthias Bärwolff, Beigeordneter für Bau, Verkehr und Sport der Stadt Erfurt Alexander Reintjes, Leiter Tiefbau- und Verkehrsamt Erfurt Chefin Tobias J. Knoblich, Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung der Stadt Erfurt Oberbürgermeister Andreas Bausewein stehen auf neu freigegebener Brücke
  • MedieninformationEFRE-Förderperiode 2021-2027: 68 Vorhaben von Thüringer Kommunen qualifiziert


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat sich dafür eingesetzt, dass den zentralen Orten in Thüringen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 174 Mio. Euro für Vorhaben der nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung, der energetischen Gebäudesanierung sowie zum Neu- und Ausbau von Wärmenetzen zur Verfügung stehen. Zur Ausreichung der Fördermittel hat das Infrastrukturministerium den Wettbewerb, „Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung“ initiiert, bei dem über 150 Beiträge von insgesamt 48 Kommunen eingereicht wurden. 68 förderwürdige Vorhaben erhielten nun in einem ersten Schritt eine entsprechende Bestätigung.   zur Detailseite

  • MedieninformationEFRE-Förderung für energetische Sanierung der Weimarhalle in Weimar


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unterstützt die energetische Sanierung der Weimarhalle in Weimar mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die EFRE-Förderung zur nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung zielt u. a. darauf ab, die Energieeffizienz und den Anteil erneuerbarer Energien in öffentlichen Gebäuden zu steigern.   zur Detailseite

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