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Thüringer Förderinitiative Kirchen

Das landeseigene Programm für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen ist ein Beitrag zur Begleitung von Umstrukturierungsprozessen des Städtebaus vorrangig im ländlichen Raum. Mit diesem Programm werden Förderinhalte unterstützt, die mit Mitteln der Bund-Länder-Programme nicht gefördert werden können. Das Programm ist daher ein Garant dafür, dass in den historischen Orten des ländlichen Raums Maßnahmen gefördert werden können, deren kleiner und großer Beitrag zur Pflege und Erhalt der Landeskultur wichtig sind.

In diesem Programmwerden insbesondere im Rahmen der „Thüringer Förderinitiative Kirchen“ jährlich Städtebaufördermittel für den Erhalt von Dorfkirchen eingestellt.

Ziel der Initiative ist die statische Sicherung von Kirchengebäuden, um den weiteren Bestand aus landeskulturellen Gründen zu gewährleisten.

Fördervoraussetzungen

Die Landeskirchen als Eigentümer legen Prioritätenlisten vor, die die Rangfolge für die Sicherungsmaßnahmen darstellen. Dabei ist auch die zügige Fortführung der Maßnahme im Bereich der für die Städtebauförderung nicht zuwendungsfähigen Ausgaben, insbesondere im Innenausbau, zu prüfen. Die Prioritätenlisten werden jährlich fortgeschrieben und mit den Kommunen abgestimmt. Sie werden bei der jährlichen Programmaufstellung als Einordnungskriterium herangezogen.

Fördermittelempfänger sind immer die Kommunen, diese geben die Städtebaufördermittel gemeinsam mit ihrem Mitleistungsanteil an die Eigentümer weiter.

Die Eigentümer, in der Regel die örtlichen Kirchgemeinden, werden für die nach o. g. Prioritätenlisten abgestimmten Maßnahmen mit einem angemessenen Eigenanteil an den zuwendungsfähigen Ausgaben der Städtebauförderung beteiligt.

 

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