Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Forst, Jagd und Fischerei

Ein Drittel der Landesfläche Thüringens und damit 550.000 Hektar sind mit Wald bedeckt. Das macht den Freistaat zu einem der waldreicheren Bundesländer in Deutschland. Bewaldet sind vor allem die Mittelgebirge wie der Thüringer Wald, das Thüringer Schiefergebirge, der Harz und der Kyffhäuser.

Thüringen orientiert sich am Leitbild einer nachhaltigen Wald-, Jagd und Fischereiwirtschaft. Hierzu gehören nicht nur verlässliche Regeln für die Jagd von Wildtieren, sondern auch beispielsweise die Rechte und Pflichten eines Fischereirechtsinhabers.

Bei den etwa 19.400 ha Gewässerfläche, bestehend aus Fließgewässer, Talsperren oder Teichen, sind alle fischereirechtliche Themen im Thüringer Fischereigesetz und in der Thüringer Fischereiverordnung geregelt.

Abteilung 5 - Strategische Landesentwicklung, Demografie und Forsten

Abteilungsleiter: Jochem Instenberg
Vertreter: Thomas Walter
Werner-Seelenbinder-Straße 8
99096 Erfurt

Telefon

+49 (0)361 57 4191 500

Fax

+49 (0)361 57 4191 502

E-Mail poststelle@tmil.thueringen.de

 

Medieninformationen

  • Ergebnisse des Jagdjahres 2021/2022 – Forststaatssekretär Torsten Weil: „Jagd ist Naturschutz und Tierseuchenprävention“

    Die Gesamtstrecke bei Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild (Wildschweine) ist im Vergleich zum vorherigen Jagdjahr leicht gesunken, bewegt sich aber weiterhin auf dem hohen Niveau des Durchschnitts der letzten fünf Jahre. Die Strecke der invasiven Arten ist sogar gestiegen. „Die Coronapandemie hat die Bewegungsjagden im Herbst und Winter 2021 erschwert. Unter diesen Umständen ist die Strecke des Jagdjahres 2021/2022 ein gutes Ergebnis. Der Klimawandel zeigt sich in Thüringens Wäldern sehr deutlich. Der Lebensraum verändert sich auch für das Wild. Unsere Aufgabe ist es, in diesem Zuge für eine erfolgreiche Jagdausübung die besten Bedingungen für die Jägerinnen und Jäger zu schaffen. Nur so kann es dem Wald, dem Wild und zahlreichen Arten in den Lebensräumen gut gehen. Die jährliche Auswertung der Jahresstrecke ist ein wichtiger Indikator für den heimischen Wildbestand und eine gute Gelegenheit, mich bei allen Jägerinnen und Jägern für ihr Engagement zu bedanken“ so Forststaatssekretär Torsten Weil.   zur Detailseite

  • Wiederbewaldung und Waldumbau läuft auf Hochtouren: „Dieses Jahr werden wieder über 2 Mio. Bäume gepflanzt.“

    In der heutigen (5. Juli) Kabinettsitzung und der anschließenden Regierungsmedienkonferenz stellte Forstministerin Susanna Karawanskij gemeinsam mit dem Vorstand der ThüringenForst AöR, Jörn Ripken, den 3. Bericht zum Umsetzungsstand des „Aktionsplans Wald 2030ff“ vor. „In diesem Jahr stellen wir fast 62 Millionen Euro für die Waldrettung bereit. Die Mittel fließen insbesondere für die Schadbeseitigung, die Wiederbewaldung und den Waldumbau. Nach dem Rekordergebnis von 2,1 Millionen gepflanzten Bäumen in 2021 stehen auch für dieses Jahr wieder über 2 Millionen Setzlinge bereit. Beim Waldumbau setzen wir auf einen vielfältigen, klimaresistenten Mischbaumbestand. In der landeseigenen Forstbaumschule in Breitenworbis werden 32 verschiedene Baumarten kultiviert. Mit über 820.000 Pflanzen war die trockenresistente Eiche die meist gepflanzte Baumart.“   zur Detailseite

    Ministerin Karawanskij auf der Regierungsmedienkonferenz vom 5. Juli 2022 mit Regierungssprecher Falk Neubert und ThüringenForst-Vorstand Jörn Ripken
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald
  • Ministerin Karawanskij zur AMK: „Bund sagt zeitnahe Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes zu“

    Bei der heutigen (1. April) Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, die Honorierung von Ökosystemleistungen der Wälder zeitnah umzusetzen. „Die anderen Länder haben unseren Antrag unterstützt und der Bund hat zugesagt, die Honorierung der Ökosystemleistungen für alle Waldbesitzarten noch 2022 auf den Weg zu bringen. Das ist ein großer Erfolg, denn die Maßnahmen zum Waldumbau hin zu klimastabilen Wäldern müssen angesichts der großen, klimabedingten Waldschäden und der fortschreitenden Klimakrise schnellstmöglich umgesetzt sowie die Waldbesitzenden bei dieser Arbeit finanziell unterstützt werden. Ich begrüße ausdrücklich, dass in einer heute vereinbarten AMK-Sondersitzung nach Ostern die drängenden forstpolitischen Themen umfassend behandeln werden“, sagt Thüringens Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Sonne scheint durch Bäume im Wald
  • Wiederbewaldung und Waldumbau: Schonzeit für Rehböcke und Schmalrehe auf den 1. April verkürzt

    Klimawandel und Borkenkäferbefall haben massive Waldschäden verursacht. Neben der Schadbeseitigung sind Wiederbewaldung und Waldumbau die Hauptaufgaben der Waldbesitzenden. Um diese Arbeit wirksam zu unterstützen sowie die Mühen und Kosten der Aufforstung nicht zu gefährden, wird die Schonzeit für Rehböcke und Schmalrehe auf den 1. April verkürzt. „Wir müssen nach den massiven Waldschäden der vergangenen Jahre die Wiederbewaldung noch effizienter voranbringen. Die Waldverjüngung und der Waldumbau werden zunehmend durch Wildverbiss bedroht. Gerade die jungen Triebe der Waldbäume sind ein besonderer Leckerbissen für das Rehwild. Deshalb ist der Forstausschuss des Landtags unserer Empfehlung gefolgt und hat der Schonzeitverkürzung zugestimmt“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: