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Forst, Jagd und Fischerei

Ein Drittel der Landesfläche Thüringens und damit 550.000 Hektar sind mit Wald bedeckt. Das macht den Freistaat zu einem der waldreicheren Bundesländer in Deutschland. Bewaldet sind vor allem die Mittelgebirge wie der Thüringer Wald, das Thüringer Schiefergebirge, der Harz und der Kyffhäuser.

Thüringen orientiert sich am Leitbild einer nachhaltigen Wald-, Jagd und Fischereiwirtschaft. Hierzu gehören nicht nur verlässliche Regeln für die Jagd von Wildtieren, sondern auch beispielsweise die Rechte und Pflichten eines Fischereirechtsinhabers.

Bei den etwa 19.400 ha Gewässerfläche, bestehend aus Fließgewässer, Talsperren oder Teichen, sind alle fischereirechtliche Themen im Thüringer Fischereigesetz und in der Thüringer Fischereiverordnung geregelt.

Abteilung 5 - Strategische Landesentwicklung, Demografie und Forsten

Abteilungsleiter: Jochem Instenberg
Vertreter: Thomas Walter
Werner-Seelenbinder-Straße 8
99096 Erfurt

Telefon

+49 (0)361 57 4191 500

Fax

+49 (0)361 57 4191 502

E-Mail poststelle@tmil.thueringen.de

 

Medieninformationen

  • MedieninformationKartellschadensersatzverfahren: Freistaat ermöglicht mit Streitverkündung Waldbesitzenden eine Beteiligung am Klageverfahren

    Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij informierte heute (17.01.) das Kabinett über die anstehende Streitverkündung in der Kartellschadensersatzklage an einige Thüringer Waldbesitzende. Zugleich informierte Staatssekretär Weil die Verbände der privaten, genossenschaftlichen und kommunalen Waldbesitzenden über die Streitverkündung. Der international tätige, börsennotierte Prozessfinanzierer „Burford Capital“ verklagt über eine eigens gegründete Inkassogesellschaft den Freistaat Thüringen sowie private und kommunale Waldbesitzer auf rund 32 Millionen Euro Schadensersatz. Klagegegenstand ist eine angeblich nicht wettbewerbskonforme, gebündelte Holzvermarktung im Freistaat. „Der Freistaat weist den Vorwurf als unbegründet zurück und wehrt sich rechtlich weiter entschieden gegen das Projekt des Prozessfinanziers, um Belastungen für die Steuerzahler, den Wald und die Waldbesitzenden abzuwenden“, sagt Thüringens Forststaatssekretär Torsten Weil. „Wir informierten die Verbände vorab mit höchster Transparenz über die haushaltsrechtlich notwendige Streitverkündung. Zudem geben wir betroffenen Waldbesitzenden die Möglichkeit, sich in das Verfahren gegen die unbegründeten Forderungen des Prozessfinanziers einzubringen.“   zur Detailseite

  • MedieninformationWaldzustandsbericht 2022: „Eine nachhaltige Waldrettung wird nur mit konsequentem Klimaschutz gelingen“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Leider hat sich nach dem regenreichen Jahr 2021 die Hoffnung auf weitere Entspannung im Wald nicht erfüllt. In diesem Jahr gab es wieder monatelang kaum Niederschläge bei zugleich hohen Temperaturen. Der Zustand des Waldes hat sich dadurch erneut verschlechtert und im Untersuchungsgebiet waren nur noch 18 Prozent der Bäume gesund. Jeder zweite Baum weist eine deutlich geminderte Vitalität auf“, berichtet Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Susanna Karawanskij, bei der heutigen (13.12.) Regierungsmedienkonferenz. „Die Hauptursache für die akuten Waldschäden sind die Folgen der Klimakrise. Trockenheit, Hitze und Stürme machen die Bäume anfällig für Luftschadstoffe und Schädlinge. Wir investieren zwar große Summen in die Wiederbewaldung und den Waldumbau, um die Wälder klimafester zu machen. Eine nachhaltige Waldrettung wird jedoch nur mit konsequentem Klimaschutz gelingen.“   zur Detailseite

  • MedieninformationMinisterin Karawanskij: „Das beschlossene Landesentwicklungsprogramms ist ein Meilenstein für Thüringen“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Das Kabinett hat heute (22.11.) den ersten Entwurf des Landesentwicklungsprogramms (LEP) beschlossen. „Heute ist ein guter Tag für die Landesentwicklung in Thüringen. Das Landesentwicklungsprogramm ermöglicht eine zügige und transparente Fortschreibung der Raumordnungspläne, mit denen die ländlichen Räume gestärkt und der Ausbau der Windenergie beschleunigt werden kann“, so Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij. „Durch digitale Beteiligungsprozesse werden Planungsprozesse entbürokratisiert und erleichtert. So gewährleisten wir eine zeitgemäße demokratische Teilhabe aller Menschen in Thüringen.“   zur Detailseite

  • TMIL-MedieninformationBundesförderung zu klimaangepassten Waldmanagement gestartet


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Wie das Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft mitteilte, kann die lange angekündigte neue Bundesförderung für zusätzliche Klimaschutz- und Biodiversitätsleistungen ab sofort beantragt werden. Damit folgt das BMEL der Vorgabe der Agrarministerkonferenz (AMK), die Förderung noch 2022 auf den Weg zu bringen. „Wir hatten den Bund aufgefordert, für 2022 eine Förderung für eine klimaangepasste Waldbewirtschaftung anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Der Klimaschutz ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein. Neben der Landesförderung haben Waldbesitzende nun die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung vom Bund zur Stärkung der Klimaschutzfunktion des Waldes zu beantragen“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Das Verfassungsgerichtsurteil gegen das pauschale Verbot von Windenergieanlagen im Wald ist bundesweiter Meilenstein für Ausbau Erneuerbarer Energien

    Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist eine gute Nachricht für den Ausbau der Windenergie. Ein pauschales Verbot zur Errichtung von Windenergieanlagen führt zu Ungleichheiten bei der Verteilung von Windkraftanlagen in Thüringen.   zur Detailseite

    Ministerin Karawanskij: Vor allem Kahlflächen kommen für Windkraftanlagen in Frage

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