Forst, Jagd und Fischerei

Ein Drittel der Landesfläche Thüringens und damit 550.000 Hektar sind mit Wald bedeckt. Das macht den Freistaat zu einem der waldreichsten Bundesländer in Deutschland. Bewaldet sind vor allem die Mittelgebirge wie der Thüringer Wald, das Thüringer Schiefergebirge, der Harz und der Kyffhäuser.

Unter den Baumarten dominieren derzeit die Nadelhölzer, allen voran die Fichte mit knapp 60 Prozent aller Bäume. Die Thüringer Landesregierung forciert - vor dem Hintergrund des sich andeutenden Klimawandels und immensen Sturmschäden der Vergangenheit - den Waldumbau hin zu artenreichen, stabilen Mischwäldern.

Seit jeher nutzen die Menschen das Holz als Brennstoff oder zum Bauen. Neben der wirtschaftlichen Nutzung der Wälder rücken heute immer mehr die ökologischen und Erholungsfunktionen des Waldes ins öffentliche Bewusstsein. Zwischen den unterschiedlichen, zum Teil sich ausschließenden Interessen muss die Politik vermitteln. Die Thüringer Forstpolitik orientiert sich am Leitbild einer nachhaltigen Waldwirtschaft, die langfristig absichert, dass der Wald all seine Funktionen erfüllen kann.

Hierzu gehören verlässliche Regeln für die Jagd von Wildtieren. Auch hier ist das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft die zuständige oberste Landesbehörde.

Die eigentliche Forstverwaltung firmiert seit 1. Januar 2012 als selbstständige Anstalt öffentlichen Rechts "ThüringenForst".

Der Anteil der Gewässerfläche in Thüringen beträgt nur ca. 1,2 %. Dennoch handelt es sich bei den etwa 19.400 ha Gewässerfläche aus Sicht der Fischerei vielfach um interessante Fließgewässer, Talsperren oder Teiche. An allen Gewässern Thüringens bestehen Fischereirechte. Ausführlich sind die Rechte und Pflichten eines Fischereirechtsinhabers sowie auch andere fischereirechtliche Fragen im Thüringer Fischereigesetz und in der Thüringer Fischereiverordnung geregelt. 

 

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Abteilung 5 - Strategische Landesentwicklung, Forsten

Abteilungsleiter: Jochem Instenberg
Vertreter: Thomas Walter
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Medieninformationen


  • Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Auftakt zu „Thüringen pflanzt“ mit dem Kabinett

    Ramelow: „Außergewöhnliche Maßnahmen in außergewöhnlichen Situationen ergreifen.“   mehr

  • Jagdministerin Keller: „Thüringen hat ein modernes Jagdgesetz“

    Heute (26.9.) hat der Thüringer Landtag die Änderung des Thüringer Jagdgesetzes verabschiedet. „Nach fast vier Jahren Verhandlungen wurde heute das Thüringer Jagdgesetz geändert und verbessert. Wir haben einen guten Kompromiss gefunden, der Bewährtes im Gesetz bewahrt und neueste Erkenntnisse der Jagdpraxis und des Tierschutzes berücksichtigt. Zum Beispiel dürfen Bleischrot und Totschlagfallen bei der Jagdausübung nicht mehr verwendet werden. Für Jagdwaffen werden aus Gründen des Arbeitsschutzes Schalldämpfer erlaubt. Zum Schutz des Wildes kann der Zugang zu Nist- oder Nahrungsgebieten im Wald zeitweise eingeschränkt werden“, sagt Thüringens Forstministerin Birgit Keller.   mehr

  • Forstministerin Keller zum Waldgipfel: „Keine Zeit für Symbolpolitik“

    Vor dem nationalen Waldgipfel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft am 25. September in Berlin erwartet Thüringens Forstministerin Birgit Keller konkrete Ergebnisse: „Der Wald verdient unsere nationale Aufmerksamkeit. Es ist daher keine Zeit für Symbolpolitik, denn der Wald braucht dringend und schnell unsere Hilfe. Der Bund muss die Länder entsprechend des Umfangs der regionalen Waldschäden finanziell unterstützen, um die Forstleute und Waldbesitzer zu entlasten und die Waldschäden schnellstmöglich zu beheben. Die angekündigten Bundesmittel sind zu gering und werden dem Ernst der Lage nicht gerecht. Zudem erwarte ich vom Bundesministerium einen tragfähigen nationalen Plan zum Waldumbau, damit unsere Wälder dem Klimawandel künftig besser standhalten können.“   mehr

  • Jagdstrecke im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken

    Im Jagdjahr 2018 wurde beim Schwarzwild eine Jagdstrecke von 29.458 Stück erzielt. Damit wurde das Rekordniveau vom Vorjahr (41.897 Stück Schwarzwild) zwar nicht erreicht, aber dennoch ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt. „Bereits in den vergangenen Jahren schwankte die Höhe der Jagdstrecke stark, insbesondere beim Schwarzwild. Mit Blick auf die Afrikanische Schweinepest bleibt die dauerhafte Regulierung des Schwarzwildes weiterhin die wichtigste Aufgabe“, sagt Thüringens Forstministerin Birgit Keller. Die Jagdstrecken des Rot-, Dam-, Muffel- und Rehwilds entsprechen in etwa den Werten der Vorjahre.   mehr

  • Die Schadensaufarbeitung in Thüringens Wäldern läuft auf Hochtouren

    Thüringens Forstministerin Birgit Keller verschaffte sich heute (6.8.) in einem Wald bei Blankenhain im Forstamt Bad Berka einen Überblick über die Aufarbeitung der Waldschäden. Im Revier Blankhain befinden sich 1.600 Hektar Staatswald. „Die Forstleute arbeiten zusammen mit den Waldbesitzern und Forstunternehmen auf Hochtouren, um die von Trockenheit und Schädlingen verursachten Waldschäden zu beseitigen und die gesunden Bäume zu schützen“, so Keller.   mehr

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