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Waldweg mit gelagerten Baumstämmen

Forstwirtschaft in Thüringen

Rund 23.000 Menschen arbeiten in der Thüringer Forst- und Holzwirtschaft – vom Waldarbeiter in der Landesforstanstalt über die Försterin im Kirchenwald bis hin zum Betreiber eines Sägewerks. Zusammen erwirtschaftet die Branche einen Jahresumsatz von etwa drei Milliarden Euro.

 

Übersicht

Waldzertifizierung - PEFC

Waldzertifizierung ist das ideale Instrument, um flächendeckend eine nachhaltige und damit eine naturnahe und pflegliche Waldwirtschaft zu etablieren. Immer mehr Waldbesitzer in Deutschland, aber auch weltweit, lassen sich nach PEFC zertifizieren und gehören damit zu einer wachsenden Mehrheit im deutschen Wald. 

Weitere Informationen zur PEFC-Zertifizierung

Informationen für Waldbesitzer

Waldbesitzer werden bei der Bewirtschaftung des Waldes vom Land unterstützt.

Darum informieren wir Sie hier über die Anerkennung von Forstlichen Zusammenschlüssen und Fördermöglichkeiten.

Mehr Informationen

 

Rechtsvorschriften

Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften

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Waldaktionsplan 2030ff

Der anhaltende Trockenstress der Thüringer Bäume ist zweifelsfrei auf die deutlich gestiegenen Temperaturjahresmittelwerte und die sich verschlechternde klimatische Wasserbilanz zurückzuführen.

Für unseren Freistaat Thüringen ist diese Entwicklung besorgniserregend. Rund ein Drittel Thüringens ist mit Wald bedeckt.

Der Waldaktionsplan 2030ff formuliert mittel- und langfristige Maßnahmen für die klimagerechte Anpassung unserer Wälder in Thüringen, die über die bisherigen Hilfs- und Anpassungsmaßnahmen hinausweisen.

zum Waldaktionsplan 2030ff - Stand: 01.09.2019

Der Waldzustandsbericht

Ministerin Karawanskij präsentiert den Waldzustandsbericht 2021 vergrößerte Ansicht
Ministerin Karawanskij präsentiert den Waldzustandsbericht 2021 | Foto: TMIL / D. Santana

Der Vitalitätszustand des Waldes wird jährlich im Rahmen der Waldzustandserhebung (WZE) erfasst und die Ergebnisse im Waldzustandsbericht veröffentlicht.

Die WZE hat sich seit 1986 als bundesweites Stichprobenverfahren etabliert und wurde inzwischen im Bundeswaldgesetz normiert. In Thüringen erfolgt die jährliche Erhebung seit 1991 im flächenrepresentativen
4 x 4 km-Raster und liefert statistisch gesicherte Aussagen zum Gesundheits-/Vitalitätszustand der Baumarten Fichte, Kiefer und Buche.

Medieninformationen Forst

  • Wiederbewaldung und Waldumbau läuft auf Hochtouren: „Dieses Jahr werden wieder über 2 Mio. Bäume gepflanzt.“

    In der heutigen (5. Juli) Kabinettsitzung und der anschließenden Regierungsmedienkonferenz stellte Forstministerin Susanna Karawanskij gemeinsam mit dem Vorstand der ThüringenForst AöR, Jörn Ripken, den 3. Bericht zum Umsetzungsstand des „Aktionsplans Wald 2030ff“ vor. „In diesem Jahr stellen wir fast 62 Millionen Euro für die Waldrettung bereit. Die Mittel fließen insbesondere für die Schadbeseitigung, die Wiederbewaldung und den Waldumbau. Nach dem Rekordergebnis von 2,1 Millionen gepflanzten Bäumen in 2021 stehen auch für dieses Jahr wieder über 2 Millionen Setzlinge bereit. Beim Waldumbau setzen wir auf einen vielfältigen, klimaresistenten Mischbaumbestand. In der landeseigenen Forstbaumschule in Breitenworbis werden 32 verschiedene Baumarten kultiviert. Mit über 820.000 Pflanzen war die trockenresistente Eiche die meist gepflanzte Baumart.“   zur Detailseite

    Ministerin Karawanskij auf der Regierungsmedienkonferenz vom 5. Juli 2022 mit Regierungssprecher Falk Neubert und ThüringenForst-Vorstand Jörn Ripken
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald
  • Ministerin Karawanskij zur AMK: „Bund sagt zeitnahe Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes zu“

    Bei der heutigen (1. April) Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, die Honorierung von Ökosystemleistungen der Wälder zeitnah umzusetzen. „Die anderen Länder haben unseren Antrag unterstützt und der Bund hat zugesagt, die Honorierung der Ökosystemleistungen für alle Waldbesitzarten noch 2022 auf den Weg zu bringen. Das ist ein großer Erfolg, denn die Maßnahmen zum Waldumbau hin zu klimastabilen Wäldern müssen angesichts der großen, klimabedingten Waldschäden und der fortschreitenden Klimakrise schnellstmöglich umgesetzt sowie die Waldbesitzenden bei dieser Arbeit finanziell unterstützt werden. Ich begrüße ausdrücklich, dass in einer heute vereinbarten AMK-Sondersitzung nach Ostern die drängenden forstpolitischen Themen umfassend behandeln werden“, sagt Thüringens Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Sonne scheint durch Bäume im Wald
  • Wiederbewaldung und Waldumbau: Schonzeit für Rehböcke und Schmalrehe auf den 1. April verkürzt

    Klimawandel und Borkenkäferbefall haben massive Waldschäden verursacht. Neben der Schadbeseitigung sind Wiederbewaldung und Waldumbau die Hauptaufgaben der Waldbesitzenden. Um diese Arbeit wirksam zu unterstützen sowie die Mühen und Kosten der Aufforstung nicht zu gefährden, wird die Schonzeit für Rehböcke und Schmalrehe auf den 1. April verkürzt. „Wir müssen nach den massiven Waldschäden der vergangenen Jahre die Wiederbewaldung noch effizienter voranbringen. Die Waldverjüngung und der Waldumbau werden zunehmend durch Wildverbiss bedroht. Gerade die jungen Triebe der Waldbäume sind ein besonderer Leckerbissen für das Rehwild. Deshalb ist der Forstausschuss des Landtags unserer Empfehlung gefolgt und hat der Schonzeitverkürzung zugestimmt“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij eröffnet Wald-Retter-Woche am Forsthaus Erfurt-Willrode


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Mit Erst- bis Drittklässlern der Aktiv-Schule Erfurt, Vertreter:innen des ThüringenForst und der Waldgenossenschaft Rockhausen hat Ministerin Susanna Karawanskij heute 150 Eichen für einen klimaresistenten Wald der Zukunft gepflanzt.   zur Detailseite

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