Ländlicher Raum

Rund 90 Prozent der Fläche Thüringens gehören zum ländlichen Raum. Er prägt die Identität Thüringens. Der ländliche Raum ist Lebens-, Arbeits-, und Erholungsraum für die Menschen.

Doch auch der ländliche Raum Thüringens wird zunehmend durch die demografische Entwicklung beeinflusst. Es sind neue Strategien und gemeinsames Handeln gefordert, um die ländlich geprägten Regionen lebenswert zu erhalten.

Mit seiner Politik zur ländlichen Entwicklung will der Freistaat den ländlichen Raum als Wohn-, Erholungs- und Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken. Die Lebensverhältnisse außerhalb der städtischen Gebiete sollen gefördert und dauerhaft verbessert werden.

Integrierte ländliche Entwicklung Ziel der integrierten ländlichen Entwicklung ist es, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse für die ländlichen Räume in Thüringen unter den Bedingungen der Globalisierung und des demographischen Wandels nachhaltig zu sichern. Dies erfolgt mit investiven Maßnahmen wie der Dorferneuerung und -entwicklung, der Flurneuordnung sowie des ländlichen Wegebaus.

LEADER ist eine Fördermethode der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raums und setzt maßgeblich auf die eigenen Kräfte und Stärken in den Regionen. Durch Projekte im wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Bereich soll die eigenverantwortliche Entwicklung der Region gefördert werden.

Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft": Der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ist ein traditionsreicher Wettbewerb auf Landes- und Bundesebene, der Gemeinden für ihre vorbildlichen Leistungen bei der Verbesserung der Lebensqualität ehrt. 

Ländlicher Tourismus: Fördermöglichkeiten im Rahmen der FörderInitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen 2014 - 2020 

Landentwicklung-Online: Landentwicklung-Online ist eine Auskunfts- und Informationsplattform der Thüringer Landesverwaltung im Bereich der Landentwicklung. Bürger und Kommunen können sich über laufende und abgeschlossene Projekte informieren.

Akademie ländlicher Raum Thüringen: Die Akademie Ländlicher Raum Thüringen (ALR) wurde im Jahr 2010 als Einrichtung des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz gegründet. Sie ist die Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich im und für den ländlichen Raum stark machen. 

Akademie Ländlicher Raum Thüringen

Beate Kunnen (Leiterin der Geschäftsstelle)
Werner-Seelenbinder-Straße 8
99096 Erfurt

Telefon

+49 361 57-4191531

Fax

+49 361 57-4191502

E-Mail

post@alr-thueringen.de

Web

http://www.alr-thueringen.de/

Thüringer Landesamt für 
Landwirtschaft  und Ländlichen Raum (TLLLR)

Zweigstelle Stadtroda
Am Burgblick 23 
07646 Stadtroda

Telefon

+49 361 57-4062999

Fax

+49 361 57-4041366

E-Mail

laendlicherRaum@tlllr.de

Web

www.thueringen.de/th9/tlllr

Medieninformationen

  • Tunnelbau für Ortsumfahrung Rothenstein beginnt

    Heute (17.09.) setzte Thüringens Verkehrsministerin Birgit Keller den Spatenstich zum Baustart des letzten Bauabschnitts der Ortsumfahrung Rothenstein auf der B88 zwischen Jena und Kahla im Saale-Holz-Landkreis. Auf der 2,6 Kilometer langen Ortsumfahrung Rothenstein ist der Tunnel „Rothenstein“ mit 385 Metern Länge das ingenieurtechnisch anspruchsvollste Teilstück des Bauabschnitts. „Die Baukosten von insgesamt mehr als 40 Millionen Euro sind gut investiert, denn die Ortsumfahrung wird den Ort Rothenstein vom Durchgangsverkehr entlasten und damit steigt die Verkehrssicherheit für die Autofahrer und die Anwohner. Zudem wird sich die Reisezeit zwischen den Städten des Saaledreiecks und Jena verkürzen“, so Keller.   mehr

  • Feierlicher Beginn des Tunnelbaus für Ortsumfahrung Rothenstein

    Zeit: Dienstag, 17.09. 2019, 14.00 Uhr Ort: am zukünftigen Nordportal des Tunnels an der B88   mehr

  • Ministerin Keller für staatliche Förderung von Risikoversicherungen in der Landwirtschaft

    Bei der heutigen (16.09.) Fachtagung „Risikomanagement für die Landwirtschaft“ in Apolda sagte Thüringens Agrarministerin Birgit Keller: „Statt teurer ad-hoc-Hilfen brauchen wir günstigere und effektivere Möglichkeiten einer staatlichen Unterstützung für Agrarbetriebe. Deshalb setze ich mich für ein staatlich gefördertes Risikomanagement bei Agrarbetrieben ein. Ein geringerer Steuersatz für Agrarversicherungen, die Förderung von Mehrgefahrenversicherungen und eine steuerliche Risikorücklage sind geeignete Mittel unsere Landwirte nachhaltig vor klimabedingten Risiken abzusichern.“   mehr

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