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Abriss eines ehemaligen Vogelbeobachtungsturmes bei Esperstedt, Kyffhäuserkreis (Foto: ThLG)

Revitalisierung von Brachflächen

Der Begriff „Revitalisierung“ wird im Bereich Architektur und Städtebau verwendet. Er beschreibt hier den Um- oder Rückbau alter Industriestandorte oder Stadtquartiere. Im ländlichen Raum sind zum Beispiel ehemalige landwirtschaftliche Betriebsstätten betroffen.

Die Reduzierung des Flächenverbrauchs ist ein gesamtgesellschaftliches Ziel, bei dem es keine Rolle spielt, wer dazu beiträgt. Deshalb werden bei dieser Fördermaßnahme private und kommunale Zuwendungsempfänger grundsätzlich in gleicher Höhe gefördert.

Aufgrund dessen wird in Thüringen die Maßnahme „Revitalisierung von Brachflächen“ gefördert.   Dies ist im Teil C der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung und der Revitalisierung von Brachflächen“ (FR ILE/REVIT) verankert.

Revitalisierung

Die Revitalisierung von Brachflächen stellt ein wirksames Instrument für die Entwicklung im ländlichen Raum dar. Gleichzeitig wird die Attraktivität der naturräumlichen Ausstattung als wertvolles Potenzial für die Standortentwicklung erhalten und weiterentwickelt. Bauliche Missstände infolge der Aufgabe der Vornutzung werden durch die Revitalisierung von Brachflächen beseitigt.

Durch Rückgewinnung von brachliegenden Flächen werden Renaturierungspotenziale und neue Möglichkeiten für Nachnutzung eröffnet. Ein Schwerpunkt zur Verbesserung der Infrastrukturen oder lokalen Basisdienstleistungen liegt in der Umnutzung von Gebäuden und Anlagen. Die Maßnahmen können die nachhaltige örtliche und regionale Entwicklung und Verbesserung von Umwelt, Natur und Landschaftsbild fördern.

Beispiele

  • Bau oder Umbau von Zentren für soziale Dienste
  • Bau oder Umbau von Pflege- und Bildungseinrichtungen
  • Bau von zusätzlichen Einrichtungen zur Produktion und Anwendung regenerativer Energien
  • Investitionen in Gelände zur Unterstützung von Freizeitkapazitäten
  • Bau oder Umbau für Einrichtungen der Grundversorgung (z. B. lokale Märkte, Gemeindezentren für soziale Aktivitäten)
  • Investitionen in innovative Projekte zur Erbringung von Dienstleistungen, z. B. verbunden mit alternativen Möglichkeiten aktiven Alterns.

Ansprechpartner

Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR)

Naumburger Straße 98

07743 Jena

INFO-Telefon: +49 (0)361 57 4041-000 

E-Mail: laendlicherraum@tlllr.thueringen.de

Internet: www.tlllr.thueringen.de

Medieninformationen Integrierte Ländliche Entwicklung

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