Agrarförderung

Mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wird die Landwirtschaft in Europa ökologischer und nachhaltiger und erhält verlässliche und stabile Rahmenbedingungen für den Zeitraum bis 2020. Mit den über die GAP bereitgestellten Mitteln werden sowohl die Landwirte als auch die ländlichen Regionen gefördert. Insgesamt stehen für die Agrarförderung in Deutschland von 2014 bis 2020 jährlich rund 6,2 Milliarden Euro an EU-Mitteln zur Verfügung. Dabei verteilt sich die EU-Förderung auf zwei Säulen:

Die erste Säule bilden die Direktzahlungen an die Landwirte, die – bei Erfüllung der jeweiligen Voraussetzungen – je Hektar landwirtschaftlicher Fläche gewährt werden.
Die zweite Säule umfasst gezielte Förderprogramme für die nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung und die ländliche Entwicklung.

Alle weiteren Fördermöglichkeiten, welche nicht der GAP unterliegen, finden Sie unter Weitere Fördermaßnahmen.

Direktzahlungen (1. Säule)

Direktzahlungen:
Einkommensbeihilfe der EU für Landwirtschaftsbetriebe
Antragstellerportal VERONA

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) 2014 - 2020 (2. Säule)

  • Beratungsdienste

    Das Land Thüringen unterstützt landwirtschaftliche Unternehmen bei der Inanspruchnahme von Beratungsdiensten und bei der Schulung von Beratern.

    Aufgrund des bestehenden Beratungsbedarfes landwirtschaftlicher Unternehmen sowie das Erfordernis von qualifizierten Beratern bietet das Land Thüringen Unterstützung in den Bereichen:

    – Inanspruchnahme von Beratungsdiensten sowie

    – Schulung von Beratern

    an.

    Im Falle der einzelbetrieblichen Beratung erfolgt eine direkte Unterstützung gegenüber den Beratungsunternehmen, die dadurch ihre Beratungsleistungen gegenüber den landwirtschaftlichen Unternehmen zu vergünstigten Konditionen anbieten müssen. Welche Beratungsunternehmen für welche Beratungsthemen unterstützt werden, wird im Rahmen einer regelmäßig (im zwei Jahresrhythmus) stattfindenden Ausschreibung ermittelt. Im Ergebnis dieser Ausschreibungen erhalten die geeigneten Beratungsunternehmen entsprechend dem Bedarf Dienstleistungsverträge für einzelbetriebliche Beratungen zu festgelegten Beratungsthemen und Beratungsumfängen, die sie gegenüber den landwirtschaftlichen Unternehmen erbringen können. Für das landwirtschaftliche Unternehmen sind diese Beratungen bis zu einer Höhe von maximal 1.500 € kostenfrei.

    Zur Unterstützung der Qualifizierung von Beratern ist im Vorfeld eine Bedarfsfeststellung (Beratungsthema) durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) erforderlich. Diese ist notwendig, um gezielt auf vorhandene Defizite zwischen Beratungsbedarf und Beratungskapazität reagieren zu können. Erfolgt eine solche Bedarfsfeststellung, wird für die Durchführung der Schulung mittels Ausschreibung der am besten geeignete Bildungsträger ermittelt. Die Teilnahmegebühren für interessierte Berater sind aufgrund der Unterstützung des TMIL in der Folge reduziert.

    Das Förderprogramm ist Bestandteil des Thüringer Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020 und hat einen Umfang von insgesamt 4 Mio. Euro.

    Weiterführende Informationen zu den Ausschreibungsterminen und -bedingungen sowie die mit Dienstleistungsvertrag zur Verfügung stehenden Beratungsunternehmen und -themen erhalten Sie bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) des Freistaates Thüringen mbH

  • Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse

    Anerkannte Erzeugergemeinschaften (EO) für Obst und Gemüse mit operationellen Programmen können über die erste Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) gefördert werden. EO nehmen eine wichtige Rolle als Mittler zwischen Erzeugung und Absatz ein, sie bündeln die Produktion und stärken die Marktposition der Erzeuger. Die Förderung von EO liegt im besonderen gesellschaftlichen Interesse, das sie die regionale Produktion von Obst und Gemüse stärken. Weitere Informationen finden Sie in einer Broschüre des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

    Ziele der Förderung

    • Erhöhung der Angebotskonzentration und Verbesserung der Wettbewerbsposition
    • Verbesserung der Marktorientierung des Obst- und Gemüsesektors
    • Steigerung und Erhaltung der Produktqualität sowie Effizienzsteigerung in Produktion und Vermarktung
    • Ressourcenschonende Erzeugung und Vermarktung

    Zuwendungsempfänger

    Erzeugerorganisationen im Sektor Obst und Gemüse, die nach Art. 152 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 anerkannt sind.

    Fördervoraussetzungen

    • Erfüllung der Anerkennungskriterien durch die Erzeugerorganisation
    • Einrichtung eines Betriebsfonds zur Finanzierung des operationellen Programms
    • Erarbeitung und Durchführung eines operationellen Programms zur Erreichung der Förderziele auf Grundlage der aktuellen Fassung der "Nationalen Strategie für nachhaltige operationelle Programme für Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse in Deutschland";
    • Genehmigung durch die zuständige Behörde

    Was wird gefördert?

    Aktionen, die durch die Erzeugerorganisation im Rahmen der genehmigten operationellen Programme durchgeführt werden, wie beispielsweise:

    • Aktionen zur Produktionsplanung sowie zur Verbesserung und Erhaltung der Produktqualität
    • Aktionen zur Verbesserung der Vermarktung
    • Weiterbildung und Beratung
    • Forschungs- und Versuchsvorhaben
    • Umweltaktionen
    • Krisenprävention und Krisenmanagement


    Höhe der Förderung

    • Bis zu 50 % der förderfähigen Kosten des operationellen Programms. Bei den Beihilfen handelt es sich um EU-Haushaltsmittel ohne nationale Kofinanzierung. Die Höhe der Beihilfen ist begrenzt auf maximal 4,1 % des Wertes der vermarkteten Erzeugung der Erzeugerorganisation.

      Zuständige Behörde
      Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum
      Referat 41 - Ländliche Entwicklung, Agrarökonomie und Agrarmarketing
      Am Burgblick 23
      07646 Stadtroda

      Tel.: 0361 57 40 41-0

      Agrarmarketing Thüringen

  • Gründung und Tätigwerden von Erzeugerzusammenschlüssen

    Neu anerkannte Erzeugerzusammenschlüsse für Qualitätsprodukte sowie deren Vereinigungen können über einen Förderzeitraum von 5 Jahren insgesamt bis zu 400.000 Euro Zuwendung zu ihren Organisationskosten erhalten.

    Nach Agrarmarktstrukturrecht neu anerkannte Erzeugerzusammenschlüsse und neu anerkannte Erzeugerzusammenschlüsse für Qualitätsprodukte sowie deren Vereinigungen können über einen Förderzeitraum von 5 Jahren insgesamt bis zu 400.000 € Zuwendung zu ihren Organisationskosten erhalten.

    Beihilfefähige Kosten sind Gründungskosten, Personal- und Geschäftskosten sowie Kosten für die Büroeinrichtung.

     „Erzeugerzusammenschlüsse können dazu beitragen, die Strukturen für die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte zu verbessern und so die Marktposition der landwirtschaftlichen Erzeuger entlang der Lebensmittelkette zu stärken“, so Landwirtschaftsministerin Birgit Keller. „Weiterhin macht der Zusammenschluss mehrerer Erzeuger eine Bündelung des Angebots möglich, die zur kontinuierlichen Belieferung von Lebensmittelverarbeitern, der Gastronomie und des Handels erforderlich ist. Erzeugerzusammenschlüssen kommt daher eine wichtige Schlüsselrolle auf unserem Weg zu mehr regionaler Wertschöpfung zu“, betont die Ministerin.

    Zuständige Stelle für das Anerkennungsverfahren sowie Bewilligungsbehörde für die Förderung ist das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum in Jena. Anträge können ganzjährig gestellt werden.

    Hintergrund:  Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat auf Grundlage des Rahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) die Förderrichtlinie „Gründung und Tätigwerden von Erzeugerzusammenschlüssen“ erstellt.  Die Zuwendungen stammen zu 60 % aus Bundesmitteln und zu 40 % aus Landesmitteln. Interessierten Antragstellern wird empfohlen, sich vorab mit der zuständigen Bewilligungsbehörde

    Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum
    Referat 41
    Tel.: 0361 / 57 40 62 - 725

    in Verbindung zu setzen.

    Förderrichtlinie "Gründung und Tätigwerden von Erzeugerzusammenschlüssen"
     

  • ILU - Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen

    Mit der Investitionsförderung Landwirtschaftlicher Unternehmen (ILU) werden in der landwirtschaftlichen Primärerzeugung tätige Unternehmen oder Kooperationen unterstützt. Die ILU-Förderung gilt für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und umfasst vier Teilmaßnahmen:

    Teil A: Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP)

    Die Umsetzung erfolgt gemäß Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe (GAK) sowie der Nationalen Rahmenregelung (NRR). Die AFP-Förderung ist an die Erfüllung besonderer Anforderungen des Umwelt-, Klima- oder Verbraucherschutzes sowie bei Stallbauinvestitionen (Neubauten und Modernisierungen) generell auch an die Verbesserung des Tierschutzes gebunden.

    Förderfähiges Investitionsvolumen: mind. 20.000 € pro Antrag; max. 3 Mio. € in 2015-2020.

    Teil B: Kleine Investitionen spezifischer landwirtschaftlicher Produktionsrichtungen

    Diese Teilmaßnahme richtet sich an Kleinstunternehmen der Imkerei, der Schäferei, der Ziegenhaltung, der Gehegewildhaltung, der Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung und des Gartenbaus mit dem Ziel der Effizienzsteigerung bei erleichterten Förderkonditionen.

    Förderfähiges Investitionsvolumen: mind. 5.000 € pro Antrag; max. 20.000 € in 3 Jahren.

    Teil C: Investitionen zur Unterstützung des Ökologischen Landbaus (ÖkoInvest)

    Durch verbesserte Förderkonditionen für die gesamtbetriebliche Primärerzeugung, Verarbeitung und Direktvermarktung gem. EG-Öko-Verordnung (VO(EG) 834/2007) soll der Anteil ökologisch wirtschaftender Unternehmen in Thüringen erhöht werden. Förderfähig sind landwirtschaftliche Unternehmen, mit gesamtbetrieblicher Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise.

    Förderfähiges Investitionsvolumen: mind. 5.000 € pro Antrag; max. 2 Mio. € in 2015-2020.

    Teil D: Investitionen zur Diversifizierung in nicht-landwirtschaftliche Tätigkeiten

    Investitionen zur Erhaltung der Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes durch Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen werden gemäß GAK und NRR unterstützt.

    Förderfähiges Investitionsvolumen: mind. 10.000 €; max. 200.000 € in 3 Jahren.

    Die Fördermaßnahme ILU ist Bestandteil des Thüringer Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020.

    Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen unter:

    Thüringer Aufbaubank

  • IVV - Investitionen in Verarbeitung und Vermarktung

    Das Land Thüringen fördert mit Unterstützung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) Investitionen zur Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie landwirtschaftlichen Ökoerzeugnissen.

    IVV zielt auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit geförderter Unternehmen und besteht aus nachfolgenden Teilmaßnahmen:

    Teil A: Investitionen zur Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse

    Die Umsetzung erfolgt gemäß Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe GAK sowie der Nationalen Rahmenregelung (NRR). Durch vertragliche Bindung mit landwirtschaftlichen Erzeugern für 40 % der eingesetzten Rohwaren trägt die Teilmaßnahme zur Absatzsicherung und zur Schaffung von Erlösvorteilen auf der Ebene der landwirtschaftlichen Erzeuger bei. Die Investitionsförderung soll einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz des Ressourceneinsatzes (insbesondere Wasser und/oder Energie) leisten.

    Teil B: Investitionen zur Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Ökoerzeugnisse

    Ziel der Teilmaßnahme ist durch verbesserte Förderkonditionen Investitionen in die Verarbeitung/Vermarktung von Ökoerzeugnissen anzuregen. Förderfähig sind Unternehmen, die landwirtschaftliche Erzeugnisse im gesamten Unternehmen oder in kompletten Produktionsstrecken nach den Regeln der EG-Ökoverordnung (VO(EG) 834/2007) verarbeiten und vermarkten.

    Max. förderfähige Investitionsvolumen: 3 Mio. € pro Vorhaben.

    Das Förderprogramm ist Bestandteil des Thüringer Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020.

    Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen unter:

    Thüringer Aufbaubank - IVV

  • Wissenstransfer / Bildungsförderung

    Mit der Bildungsförderung werden anerkannte Bildungseinrichtungen bei der Organisation und Durchführung von Bildungsvorhaben unterstützt, die zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, der Ressourceneffizienz, der ökologischen Leistung und der nachhaltigen Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen sowie zur Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen. Dabei muss der Teilnehmerkreis aus Personen bestehen, die zur Land- oder Forstwirtschaft, zum Lebensmittelsektor oder zu kleinen Unternehmen und Kleinstunternehmen im ländlichen Raum gehören. Zusätzlich muss sich die Arbeitsstätte in Thüringen befinden.

    Grundsätzlich beträgt der Fördersatz für die zuwendungsfähigen Ausgaben 70 %. Je nach Inhalt des Vorhabens bzw. Teilnehmergruppe kann auch ein abweichender Fördersatz von 50 %, 60 % oder 90 % gelten. Die Förderung erfolgt in drei Förderbereichen:

    Teil A   Berufsbildung und der Erwerb von Qualifikationen (BEQ)

    Als Bildungsvorhaben kommen hier Ausbildungskurse, Lehrgänge und Workshops in Frage.

    Teil B   Demonstrationstätigkeiten und Informationsmaßnahmen (DEIN)

    In diesem Förderbereich können neben praktische Vorführungen sowie Demonstrationstätigkeiten zur Vorstellung von Technologien oder maßgeblich verbesserter Maschinen und Geräte auch die Verbreitung von Informationen über die Berufe der Land- und Forstwirtschaft unterstützt werden.

    Teil C   Betriebsaustausche und –besuche des land- und forstwirtschaftlichen Managements (BBM)

    Im Rahmen dieses Förderbereiches werden kurzzeitige Betriebsaustausche und –besuche des Managements land- und forstwirtschaftlicher Unternehmen gefördert.

    Das Förderprogramm Förderung von Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen ist Bestandteil des Thüringer Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020 und hat einen Umfang von insgesamt 4 Mio. Euro.

    Weiterführende Informationen zu den detaillierten Fördervoraussetzungen und -konditionen sowie Antrags- und Abrechnungsunterlagen erhalten Sie unter:

    GFAW Thüringen - Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaates Thüringen mbH

  • Zusammenarbeit und Innovation

    Das Förderprogramm ist Bestandteil des Thüringer Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020 und unterstützt die Zusammenarbeit in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Das Ziel ist es, starke Netzwerke von regionalen Wirtschaftsakteuren zu etablieren. Nachstehend sind die zur Verfügung stehenden Förderbereiche kurz dargestellt:

    Tätigkeit von operationellen Gruppen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“

    Gefördert werden Kooperationen, die sich mit der Entwicklung, Testung und Praxiseinführung von neuen Produkten, Verfahren und Technologien sowie Pilotverfahren befassen. Des Weiteren sind auch Vorhaben zu Demonstrationszwecken sowie zur Verbreitung von innovativen Verfahren, Prozessen oder Erzeugnissen bei Anwendern und Verbrauchern förderfähig.

    Zusammenarbeit kleiner Wirtschaftsteilnehmer

    In diesem Förderbereich werden Kooperationen von kleinen Wirtschaftsteilnehmern aus und zwischen den Bereichen Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie anderen Akteuren im ländlichen Raum unterstützt. Dabei müssen sich die Vorhaben mit der Organisation von gemeinsamen Arbeitsabläufen, der gemeinsamen Nutzung von Anlagen oder Ressourcen oder der Entwicklung bzw. der Vermarktung von Dienstleistungen im Bereich des ländlichen Tourismus befassen. Hier kann zusätzlich die Schaffung von neuen Clustern bzw. Netzwerken unterstützt werden.

    Zusammenarbeit zur Schaffung und Entwicklung kurzer Versorgungsketten und lokaler Märkte

    Förderung der Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren aus und zwischen den Bereichen Land-/Forst- und/oder Ernährungswirtschaft sowie auch anderen Akteuren im ländlichen Raum zur Erarbeitung und Umsetzung von Projekten und Strategien zur Schaffung und Entwicklung kurzer Versorgungsketten und lokaler Märkte oder zur Absatzförderung im lokalen Rahmen sowie die Schaffung von neuen Clustern und Netzwerken im Bereich Vermarktung und Absatzförderung.

    Gemeinsames Handeln im Hinblick auf Klimawandel, Umweltprojekte, ökologische Verfahren

    Unterstützt werden Kooperationen mit dem Ziel der Erarbeitung und Umsetzung von Projekten und Strategien zur:

    • Verbreitung/Anwendung von ressourcenschonender und ressourceneffizienter sowie standortangepasster und integrierter Landbewirtschaftung,
    • Weiterentwicklung ökologischer Verfahren,
    • Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt und der Landschaft sowie Ausbaus der grünen Infrastruktur,
    • Reduzierung des Treibhausgasausstoßes sowie zur
    • nachhaltigen und naturnahen Waldbewirtschaftung.

    Aber auch die Schaffung von neuen Clustern und Netzwerken zu diesen Themenbereichen kann gefördert werden.

    Zusammenarbeit zur nachhaltigen Bereitstellung von Biomasse

    In diesem Förderbereich werden Vorhaben von Kooperationen unterstützt, die eine Erarbeitung und Umsetzung von Projekten und Strategien zur nachhaltigen Produktion von Biomasse sowie deren Verwendung und Verwertung in der Lebensmittel- oder Energiebranche zum Inhalt haben. Dabei kann es sich um einzelne konkrete Projekte aber auch um die Schaffung von neuen Clustern und Netzwerken handeln.

    Diversifizierung landwirtschaftlicher Tätigkeiten in sozialen Bereichen

    Dieser Förderbereich ist ausschließlich auf den Aufbau und die Etablierung der sozialen Landwirtschaft in Thüringen sowie damit zusammenhängende Aktivitäten fokussiert. Neben einzelnen konkreten Projekten kann auch die Schaffung von neuen Clustern und Netzwerken unterstützt werden.

    Das Förderprogramm ist Bestandteil des Thüringer Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020 und hat einen Umfang von insgesamt 11 Mio. Euro.

    Weiterführende Informationen zu den einzelnen Förderkonditionen und –bedingungen, die Anforderungen an die Kooperation sowie Antrags- und Abrechnungsunterlagen erhalten Sie unter:

    Förderprogramme der Thüringer Aufbaubank

Weitere Fördermaßnahmen

  • Bienenzucht und Bienenhaltung /Imkerei

    Informationen zur Förderung, Wettbewerben und Imkerverband

    Das Land fördert Maßnahmen, mit denen die Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen von Bienenzuchterzeugnissen im Freistaat gefördert werden können. Auch in diesem Jahr ist es wieder möglich Anträge auf Förderung zu stellen.

    Förderrichtlinie "Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen für Bienenzuchterzeugnisse"

    FAQ-Liste :

    Wer kann einen Antrag stellen?

     
    • Volljähriger Imker mit Hauptwohnsitz in Thüringen (dazu gehören auch Nachwuchsimker, die mit der Imkerei erst beginnen wollen)
    • Landesverband Thüringer Imker e.V. (LVThI)
    • Länderinstitut für Bienenkunde Hohen-Neuendorf e.V.
     

    Wann kann der Antrag gestellt werden?

              Vom 1. September bis 30. November 

    Was wird gefördert?

     
    • Honigschleudern
    • Entdecklungsmaschinen und -gerätschaften
    • Honigabfülltechnik und -lagerbehälter
    • Honigauftaugeräte
    • Honigpumpen, -rührwerke und -fräsen
    • Mittelwandpressen
    • Gerätschaften zur Gewinnung von Wachs
    • Refraktometer
    • Hebe- und Transporthilfen für Beuten und für Geräte zur Honigbearbeitung
    • Stockwaagen
    • Bienenabkehrgeräte
    • Besamungsgeräte
    • Mikroskope
    • Brutschränke
    • Weimarer Nadelstempel
    • ausschließlich Magazinbeuten aus Holz, wobei eine Beute mindestens aus einem Beutenboden, drei Zargen und einem Deckel besteht
    Alle Verarbeitungsgeräte und Lagerbehälter werden nur in der Ausführung Edelstahl gefördert.

    Wie hoch sind die zuwendungsfähigen Ausgaben?

    500 € bis 4.000 €

    Wie hoch ist die Fördersumme?

    30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben

    In welcher Form erfolgt die Förderung?

    Nettoförderung

    An wen muss ich mich wenden?

    Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum
    Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen
    Kontakt: Frau Constanze Ratz
    Tel.: +49 (361) 574062-436
    E-Mail: constanze.ratz@tlllr.thueringen.de

    Wo finde ich Informationen zum Förderverfahren?

    Im Informationsblatt zur Durchführung des Förderverfahrens
    https://www.thueringen.de/th9/tlllr/foerderung/imkerei/index.aspx

    Wo finde ich die Antragsunterlagenhttps://www.thueringen.de/th9/tlllr/foerderung/imkerei/index.aspx

     

     

    • Tierzucht

      Tierzucht:

      Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung ist ein wichtiges Standbein der Thüringer Landwirtschaft. 
      Grundvoraussetzung hierfür ist eine nachhaltige Tierzucht, die die Ausgewogenheit der Zuchtziele zwischen den Merkmalen zur Mengenleistung einerseits und der Gesundheit und Robustheit sowie der Umweltwirkung anderseits berücksichtigt. Mit der gezielten Förderung der Erhebung von Merkmalen und der Durchführung von Zuchtprogrammen unterstützt das Land Thüringen eine auf Verbraucher-, Tier-, und Umweltschutz ausgerichtete Tierhaltung und Züchtung.

      Folgende Förderprogramme können in Anspruch genommen werden:

      • Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere
      • Förderrichtlinie Tierzucht

      Weiterführende Informationen zur Thüringer Tierzuchtförderung finden Sie beim Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR)

    Weitere Informationen

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