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Bildung

Weiterbildung und Verbreitung von Informationen

Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, der Ressourceneffizienz, der ökologischen Leistung und der nachhaltigen Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen sowie die Entwicklung des ländlichen Raumes sind wichtige Ziele des ELER. Diese können jedoch nicht allein durch die Förderung von flächenbezogenen Maßnahmen und Investitionen erreicht werden. Die fachlichen, unternehmerischen und persönlichen Kompetenzen der in der Landwirtschaft und allgemein im ländlichen Raum Beschäftigten spielen hierbei auch eine wichtige Rolle. Deshalb unterstützen wir die Weiterbildung und Verbreitung von Informationen (Wissenstransfer). Allerdings kann aus rechtlichen Gründen nicht der einzelne Teilnehmer direkt, sondern nur der Bildungsträger für die Organisation und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen (Bildungsvorhaben) gefördert werden. Durch die Förderung reduziert sich allerdings die Teilnahmegebühr.  

 


Die konkrete Umsetzung (Fördervoraussetzungen, -bedingungen und -konditionen) der Förderung erfolgt im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen (ThürStAnz Nr. 20/2019 S. 905 in der jeweils gültigen Fassung).

Nachstehend erhalten Sie einen Überblick über die möglichen Fördergegenstände (Teil A bis C) sowie die dazugehörigen Förderkonditionen.
 

Teil A   Berufsbildung und der Erwerb von Qualifikationen (BEQ)

Als Bildungsvorhaben kommen hier Ausbildungskurse, Lehrgänge und Workshops in Frage. Die Förderung erfolgt grundsätzlich in Form eines Festbetrages von 90 Euro je Teilnehmer und Durchführungstag. Davon abweichend wird ein erhöhter Festbetrag von 107 Euro für Vorhaben des ökologischen Landbaus oder an denen ausschließlich Auszubildende teilnehmen, gewährt.

Eine weitere Besonderheit stellt die Unterstützung von Auszubildenden in ausgewählten „Grünen Berufen“ zum Erlangen der Fahrerlaubnis für die Klasse T dar.  Hier erfolgt die Förderung nicht als Festbetrag, sondern in Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Teil B   Demonstrationstätigkeiten und Informationsmaßnahmen (DEIN)

In diesem Förderbereich können neben praktische Vorführungen sowie Demonstrationstätigkeiten zur Vorstellung von Technologien oder maßgeblich verbesserter Maschinen und Geräte auch die Verbreitung von Informationen über die Berufe der Land- und Forstwirtschaft unterstützt werden. Der Standardfördersatz hat eine Höhe von 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Davon abweichend beträgt er für Vorhaben zum ökologischen Landbau 90 Prozent und für Investitionsausgaben 60 Prozent.

Teil C   Betriebsaustausche und –besuche des land- und forstwirtschaftlichen

Managements (BBM)

Im Rahmen dieses Förderbereiches werden kurzzeitige Betriebsaustausche und -besuche des Managements land- und forstwirtschaftlicher Unternehmen gefördert. Der Standardfördersatz beträgt hier 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Ein erhöhter Fördersatz von 90 Prozent wird für Vorhaben zum ökologischen Landbau gewährt.

Die „Richtlinie zur Förderung von Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen“ ist Bestandteil des Thüringer Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014 - 2020 und ist insgesamt mit 4 Millionen Euro ausgestattet.

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