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Bienen

Allgemeine Informationen

Insektenschutz geht alle an – Bestäuber brauchen unsere Hilfe

In Deutschland gibt es etwa 29.000 Insektenarten. Dazu gehören z.B. Käfer, Libellen, Wanzen, Wespen und Ameisen. Seit Ende der 80er Jahre sank die Anzahl um ca. 80 %.
Insekten sind schützenswert, weil sie nicht nur Nahrung für andere Tiere sind, sondern sie bestäuben auch einen Großteil von Kulturpflanzen und zersetzen abgestorbene Biomasse, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und reinigen Wasser. 85% der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung angewiesen.

Gute Bienenweide das ganze Jahr:

Bäume: Obstbäume, Weide, Kastanie, Robinie, Linde, Ahorn, Eberesche

Sträucher: Wilder Wein, Liguster, Roseneibisch, Felsenmispel, Schneebeere, Clematis, Rosen (ungefüllt), Fingerstrauch, Falscher Jasmin, Schneeheide, Schlehe, Weißdorn, Stechpalme, Berberitze, Beerensträucher

Stauden- und Zwiebelgewächse: Schneeglöckchen, Krokus, Leberblümchen, Gänsekresse, Lungenkraut, Bärlauch, Silberwurz, Steinkraut, Vergissmeinnicht, Maiglöckchen, Goldnessel, Fette Henne, Salbei, Ziermohn, Kugeldistel, Sonnenhut

Kräuter: Thymian, Lavendel, Ysop, Schnittlauch, Boretsch, Salbei, Weinraute

Blumen. Goldmohn; Reseda, Cosmea, Beinwell, Malve, Katzenminze, Gamander, Phacelia, Tagetes, Kornblume, Sommerazalee, Sonnenblume, Senf

Wie kann ich die bestäubenden Insekten unterstützen?

  • Gestalten Sie Ihren Garten bzw. die Flächen, die Sie bewirtschaften, insektenfreundlich, indem Sie z. B. Bienen- und Insektenweiden anlegen, die erst nach dem Abblühen der Pflanzen gemäht werden!
  • Pflanzen Sie möglichst einheimische Bäume, Sträucher und Blumen oder schaffen Sie Biotope mit einheimischen Pflanzen!
  • Bearbeiten Sie Ihre Pflanzflächen ohne Herbizide!
  • Gestalten Sie dauerhaft Ackerrestflächen, Brachen, Feld- und Wegraine und Grünflächen in diesem Sinne um!
  • Bieten Sie Stellplätze für Imker (z. B. in Kleingartenanlagen, Unternehmen und in Städten und Dörfern)!
  • Schaffen Sie Nistmöglichkeiten für Insekten!
  • Unterstützen Sie die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes an Lehrbienenständen!

Zahlen und Fakten

Honigbienen sind

  • extrem anpassungsfähig mit breitem Blütenspektrum
  • Blütenstet – befliegen während eines Sammelfluges immer nur Blüten einer Pflanzenart
  • perfekt organisiert – spezielle Sammlerinnen kümmern sich ausschließlich um das Eintragen der Tracht
  • kommunikationsfähig – Bienentänze dienen dazu, die Position lohnender Futterquellen weiterzugeben
  • sammelaktiv – eine Biene muss ca. 40.000 mal ausfliegen, um 1 l Nektar zu sammeln, dieser ergibt ca. 500g Honig
  • unser drittwichtigstes Nutztier nach Rind und Schwein
  • ein Bienenvolk benötigt ca. 30-50 kg Pollen pro Jahr

Entwicklung der Bienenhaltung in Thüringen
(Quelle: LVThI)

 Jahr LandesverbandThüringer Imker
(Mitgliedermeldung)
Imker Bienenvölker Bienenvölker pro Imker
2014 2.299 17.306 7,5
2015 2.443 18.389 7,5
2016 2.557 19.330 7,6
2017 2.681 21.728 8,1
2018 2.884 22.492 7,8
2019 3.001 23.114 7,7

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

Broschüre Imkerei und Honig in Thüringen

Thüringen hat eine lange Tradition der Honiggewinnung. Einen interessanten Überblick über die Imkerei in Thüringen bietet die Broschüre "Imkerei und Honig in Thüringen". Herausgeber: TMIL in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Thüringer Imker e.V.

Link: LVThI e.V.

Biene auf Borretschblüte, Foto: TMIL

Biene auf Borretsch

Biene auf Blüte, Foto: TMIL

Biene auf Blüte
Insekt auf Blüte
Wildbienenhaus
Wildbiene auf Blüte

Schmetterling auf Blüte, Foto: TMIL

Schmetterling auf Blüte

Biene auf Borretschblüte, Foto: TMIL

Biene auf Borretsch

Biene auf Blüte, Foto: TMIL

Biene auf Blüte
Insekt auf Blüte
Wildbienenhaus
Wildbiene auf Blüte

Schmetterling auf Blüte, Foto: TMIL

Schmetterling auf Blüte

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